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Yoga allgemein
"Yoga - das machen doch diese gelenkigen Yogis in Indien.
Das kann ich nicht. Das ist nichts für mich."
Diese und ähnliche Meinungen halten viele Menschen
davon ab, ihr Leben, also Körper, Geist und Seele,
zu harmonisieren und zu sich selbst zu finden.
Yoga ist weit mehr als nur ein Übungssystem für
den Körper. Die Ursprünge des Yoga liegen in Indien,
wo es bereits vor ca. 5.000 Jahren praktiziert wurde. Im
Vordergrund stand und steht nicht die körperliche Fitness,
sondern der Mensch in seiner Einheit von Körper, Geist
und Seele. Verschiedene Yoga-Richtungen setzen unterschiedliche
Schwerpunkte: |
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Wohl jeder hat schon einmal - bewusst oder
unbewusst - Karma-Yoga praktiziert.
Karma-Yoga ist das Yoga des selbstlosen Dienstes, der selbstlosen
Tat. Wer beispielsweise einem anderen hilft, ohne einen
eigenen Vorteil zu erreichen, ist ein Karma-Yogi.
Die meisten Menschen sind auch mehr oder weniger für
die Lebensenergie, das Prana, sensibel. Mit den Lebensenergien
befasst sich das Kundalini-Yoga. Es lehrt unter anderem
Techniken, Energien zu aktivieren und den Energiefluss am
Laufen zu halten.
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Das Bakhti-Yoga ist die Lehre
von der Liebe und Hingabe zum Göttlichen. Bakhti gibt
es in den wichtigsten Weltreligionen. Es steht jedem offen,
der sein inneres Gleichgewicht in der Verbindung mit dem
Göttlichen findet. Zwangsmissionierung und Sektentum
sind mit Bakhti-Yoga unvereinbar.
Jnana-Yoga - das Yoga des Wissens
- beschäftigt sich mit solchen Fragen wie: Wo kommen
wir her? oder: Was ist der Sinn des Lebens? Es geht um die
Klarheit des Geistes und die Ablehnung des Oberflächlichen.
Das Raja-Yoga, das Yoga der Könige,
hat vor allem die Beherrschung des Geistes, der Gedanken
zum Ziel. Wer seine Gedanken betrachtet wird erkennen, dass
sie oft plan- und ziellos hin und her springen. Raja-Yoga
ist der Weg der systematischen Analyse und Kontrolle des
Geistes.
Hatha-Yoga wird hier zulande
am häufigsten gelehrt und ausgeübt. Es ist der
körperorientierte Teil des Yoga, wirkt aber auch auf
der geistig-emotionalen Ebene und hat Auswirkungen auf die
Lebensenergie. Die Hauptpraktiken des Hatha-Yoga sind die
Körperstellungen, die Atemübungen, die Entspannung
von Körper und Geist, die richtige Ernährung sowie
das positive Denken und die Meditation.
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